Indeland: Teurer Spaß auf Linnicher Kosten
Linnich zahlt seit 2010 Gelder an Indeland – inzwischen weit über eine halbe Million Euro. Der Nutzen für Linnich: kaum messbar.
Das ist das Ergebnis unserer schriftlichen Anfrage. Seit 2010 hat Linnich 690.792,56 Euro an die Indeland-Gesellschaft gezahlt. Die Mittel, die durch Projektförderung bisher nach Linnich geflossen sind: gerade einmal 15.000 Euro. Die Verwaltungsspitze setzt weiterhin auf einen Indeland-Begrüßungspavillon an der Rur und freut sich über Beratung bei einem Antrag zur Aufwertung des Volksgartens – einem Antrag, den wir bereits vor über zehn Jahren in den Rat eingebracht haben.
„Wir haben in 15 Jahren sehr viel Geld an Indeland überwiesen und erhalten nach zehn Jahren Unterstützung bei einer Antragstellung für unseren Volksgarten. Sollte der Antrag genehmigt werden, kommt das Geld aber keineswegs von Indeland, sondern vom Land NRW“, erklärt FDP-Vorsitzender Patrick L. Schunn.
„Gleichzeitig fehlt Geld für Wirtschaftsförderung oder City-Management. Das ist die falsche Prioritätensetzung.“
Wir Linnicher Liberalen wollen das Beste für unsere Heimat. Indeland ist es nicht. Die Stärkung unseres Wirtschaftsstandorts und die Wiederbelebung der Innenstadt dagegen schon.
Am 14. September haben die Bürgerinnen und Bürger die Wahl: Indeland oder Linnich.