Andreasmarkt neu denken

Andreasmarkt 2025

So wie es ist, kann es nicht bleiben. Deshalb wollen wir den Andreasmarkt neu denken.

Die Fraktion der Freien Demokraten im Rat der Stadt Linnich hat beantragt, 10.000 Euro für die Neukonzeptionierung bzw. für das Marketing in den Haushalt einzustellen. Als Gegenfinanzierung haben wir den Austritt aus der Indeland-Gesellschaft (115.000 Euro p.a.) vorgeschlagen oder ersatzweise die Rückförderung von nicht verausgabten Fraktionsmitteln und Kürzung von Post- und Telekommunikationsgebühren.

Der Finanz- und Personalausschuss hat den Antrag mit den Stimmen aller anderen Fraktionen abgelehnt.

„Der Andreasmarkt gehört zu Linnich. Er hat im Laufe der letzten Jahre an Glanz und Größe verloren. Wir müssen den Andreasmarkt neu denken, wenn wir die Tradition erhalten wollen. Gute Ideen müssen erarbeitet und umgesetzt werden. Das gelingt nicht ohne Finanzmittel“, so FDP-Fraktionsvorsitzender Patrick L. Schunn.

Der Haushalt 2026 sieht massive Sparmaßnahmen und Steuererhöhungen vor. Linnich rutscht in die Haushaltssicherung. Ohne Gegenfinanzierung können keine neuen Ausgaben beschlossen werden. Deshalb hat die FDP-Fraktion Vorschläge unterbreitet, wie Finanzmittel für den Andreasmarkt aufgebracht werden können. Ein Austritt aus der Indeland-Gesellschaft wäre für dieses Jahr wohl nicht mehr möglich gewesen. Trotz Digitalisierung rechnet die Verwaltung mit steigenden Ausgaben für Post und Telekommunikation.

„Wir haben genug Geld, um Indeland immer mehr in den Rachen zu werfen, aber schaffen es nicht, ein paar tausend Euro für unsere Heimat zusammenzukratzen. So setzt die Mehrheit Prioritäten. Unsere Priorität heißt Linnich.“